
Yoga Therapie, Psychosomatik und traumasensible Körperarbeit
Seit über 40 Jahren begleitet mich Yoga, angefangen mit Meditation, Atemarbeit und Bewusstseinsarbeit. Yoga war für mich dabei nie einfach nur Bewegung oder Entspannung, sondern immer auch ein sehr tiefer Weg, den Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst zu bringen. Seit mehr als 25 Jahren arbeite ich therapeutisch mit Menschen, die spüren, dass Körper, Geist, Seele und Nervensystem nicht voneinander getrennt betrachtet werden können und die ein feineres Verständnis für ihre inneren Prozesse entwickeln möchten.
Über all die Jahre durfte ich immer wieder erleben, wie tief Yoga auf den Menschen wirken kann und wie sehr Menschen dadurch wieder in eine innere Stabilität, mehr Lebenskraft und geistige Klarheit finden. Viele bekommen wieder Zugang zu freudvollen Gefühlen, zu ihrem Körperempfinden und zu einer Ruhe, die sie über lange Zeit kaum noch gespürt haben.
Yoga berührt nicht nur den Körper, sondern oft genau jene inneren Ebenen des Menschen, die im dauerhaften Funktionieren, Anpassen und Starksein langsam verstummt sind.

Psychosomatik wenn der Körper beginnt zu sprechen
Gerade Menschen mit psychosomatischen Beschwerden leben häufig über viele Jahre in einem Zustand innerer Anspannung und Angepasstheit, ohne sich dessen überhaupt noch bewusst zu sein. Diese Muster sind oftmals sehr früh entstanden. Viele Menschen funktionieren nach außen, übernehmen Verantwortung, halten durch und verlieren dabei langsam die Verbindung zu ihrem eigentlichen Wesen und zu dem, was ihre innere Lebendigkeit wirklich ausmacht.
Der Körper beginnt dann irgendwann auszudrücken, was innerlich über lange Zeit keinen Raum mehr hatte.
Denn der Körper arbeitet nicht gegen uns. Über psychosomatische Beschwerden machen sich häufig genau jene inneren Bereiche bemerkbar, zu denen ein Mensch über lange Zeit den Kontakt verloren hat das eigene Körpergefühl, die Wahrnehmung der eigenen Grenzen, Gefühle, innere Ruhe oder auch das tiefe Empfinden, wirklich mit sich selbst verbunden zu sein.
Viele Menschen kommen zu mir, weil sie spüren, dass etwas in ihnen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Schlafstörungen, chronische Erschöpfung, diffuse Ängste, innere Unruhe, Druck im Brustraum, Magenbeschwerden, Spannungszustände, depressive Phasen, Wechseljahrsbeschwerden, Kinderlosigkeit oder das Gefühl, dauerhaft unter Strom zu stehen, sind oft Ausdruck eines Nervensystems, das über lange Zeit versucht hat durchzuhalten.
Nicht selten versucht der Körper über Symptome sichtbar zu machen, was ein Mensch über Jahre übergangen, verdrängt oder still ausgehalten hat, weil die Seele und das Nervensystem irgendwann beginnen eine Sprache zu finden, die nicht länger überhört werden kann.
Yoga Therapie als Weg zurück in die innere Verbindung
Genau hier beginnt für mich die eigentliche Arbeit mit Yoga Therapie. Nicht als reines Übungsprogramm und auch nicht als weiteres Optimieren oder Funktionieren, sondern als ein Weg, langsam wieder in einen tieferen Kontakt mit sich selbst zu kommen.
Durch Atemarbeit, Körperwahrnehmung, traumasensible Begleitung und die Arbeit mit dem Nervensystem können Menschen häufig wieder Zugang zu jenen inneren Ebenen finden, die im dauerhaften Stress, in Anpassung und innerem Druck immer leiser geworden sind.
Yoga kann dabei auf unterschiedlichen Ebenen unterstützen. Atemarbeit, somatische Übungen, Meditation, Entspannungstechniken und traumasensible Körperarbeit greifen ineinander und werden so individuell abgestimmt wie der Mensch selbst.
Das Ziel ist dabei nicht einfach nur Entspannung.
Es geht darum, den Körper langsam wieder in einen Zustand von Sicherheit, Lebenskraft und innerer Stabilität zu begleiten, während gleichzeitig der Geist klarer wird und das Nervensystem lernt, aus einem dauerhaften Alarmzustand herauszufinden.
Viele Menschen spüren zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ihren Atem, ihren Körper und ein inneres Gefühl von Ruhe, Halt und Lebendigkeit, das unter all dem inneren Druck fast verloren gegangen war.


Heilung beginnt dort, wo der Kampf gegen sich selbst aufhört
Heilung beginnt aus meiner Erfahrung häufig dort, wo ein Mensch aufhört, permanent gegen sich selbst anzukämpfen und stattdessen beginnt, sich innerlich wahrzunehmen.
Den eigenen Körper und seine Signale wirklich ernst zu nehmen. Das Nervensystem nicht als Schwäche zu sehen, sondern als feine Sprache des Organismus. Und langsam wieder ein Gespür dafür zu entwickeln, was dem eigenen Wesen wirklich entspricht und was nicht.
Ich arbeite bewusst sehr traumasensibel und feinfühlig. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Schutzmechanismen, Verletzungen, aber auch seine ganz eigenen Fähigkeiten und Ressourcen mit.
Deshalb entsteht nach einem ausführlichen Gespräch und einem Anamnesebogen ein therapeutisches Konzept, das wirklich zum jeweiligen Menschen passt. Ursprünglich wurde Yoga traditionell im Einzelunterricht weitergegeben, weil jeder Mensch andere körperliche, seelische und geistige Voraussetzungen mitbringt.
Heilung entsteht häufig nicht dadurch, dass Menschen sich noch mehr kontrollieren, sondern dadurch, dass sie wieder lernen sich selbst zuzuhören und dem eigenen Organismus mit mehr Bewusstheit und Mitgefühl zu begegnen.
Wenn das Nervensystem wieder zur Ruhe kommt
Wenn ein Mensch langsam wieder zur Ruhe kommt, verändert sich häufig nicht nur das Symptom. Der Atem wird freier, der Schlaf tiefer, der Geist klarer und der Körper bekommt wieder mehr Energie für seine natürlichen Selbstheilungskräfte.
Viele Menschen spüren nach langer Zeit zum ersten Mal wieder etwas wie inneren Halt statt eines dauerhaften Überlebensmodus. Eine tiefere Lebendigkeit. Mehr Ruhe im Nervensystem. Und oft auch das Gefühl, wieder wirklicher mit sich selbst verbunden zu sein.
Wenn das Nervensystem sich langsam sicherer fühlt, entsteht häufig wieder das, wonach sich viele Menschen im Innersten sehnen innere Ruhe, geistige Klarheit, Lebenskraft und das Gefühl, wieder wirklich bei sich selbst angekommen zu sein.

Häufige psychosomatische Beschwerden
• Schlafstörungen
• Chronische Erschöpfung und Burnout
• Ängste und innere Unruhe
• Depressionen und emotionale Erschöpfung
• Chronische Spannungszustände und Schmerzen
• Reizdarm und Magenbeschwerden
• Druck im Brustraum und stressbedingte Herzbeschwerden
• Spannungskopfschmerzen und Migräne
• Wechseljahrsbeschwerden
• Konzentrationsstörungen und dauerhafte Überforderung
Angebote Yoga Therapie
Yoga Therapie – Ganzheitliche Stabilisierung & Regeneration
330,00 Euro
Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit körperlichen, stressbedingten oder psychosomatischen Beschwerden, die ihre Situation tiefer verstehen und nachhaltig stabilisieren möchten.
Enthalten sind ein ausführlicher Anamnesebogen sowie ein persönliches Gespräch von etwa 90 Minuten, in dem wir gemeinsam betrachten, welche körperlichen, psychischen und zwischenmenschlichen Faktoren aktuell auf dich wirken, wie tief Stress und emotionale Belastungen bereits auf dein Nervensystem Einfluss nehmen und welche Zusammenhänge sich hinter deinen Beschwerden zeigen können.
Auf dieser Grundlage entsteht ein individuell auf dich abgestimmtes Yoga Therapie Programm mit Übungen, Atemtechniken und regulierenden Impulsen, die sich alltagstauglich in deinen persönlichen Zeitplan integrieren lassen. Auch die Energiesysteme des Menschen werden dabei mit einbezogen.
Zusätzlich erfolgt eine Rücksprache über Veränderungen, Fortschritte und mögliche Anpassungen des Programms.
Yoga Therapie – Ganzheitliche Begleitung über 6 Monate
980,00 Euro
Diese Begleitung richtet sich an Menschen mit chronischen, stressbedingten oder psychosomatischen Beschwerden, die sich eine kontinuierliche und tiefergehende therapeutische Unterstützung wünschen.
Einmal monatlich findet eine persönliche Sitzung von etwa 90 Minuten statt.
Gemeinsam betrachten wir fortlaufend, welche körperlichen, psychischen und zwischenmenschlichen Belastungen auf dich wirken, wie dein Nervensystem reagiert und welche emotionalen oder chronischen Muster sich im Körper verfestigt haben.
Die Begleitung wird individuell an deine Entwicklung angepasst. Neue Atemtechniken, regulierende Übungen oder körperorientierte Impulse können jederzeit ergänzt werden. Auch die Energiesysteme des Menschen fließen in die therapeutische Arbeit mit ein.
Auf Wunsch kann die Begleitung zusätzlich naturheilkundlich erweitert werden, beispielsweise durch Spagyrik, Urtinkturen oder homöopathische Unterstützung.
*Der Name ARTHEA vereint Kunst, Herz, Tiefe und archaische Lebenskraft – als Weg zurück in deine innere Wahrheit und Schöpferkraft.

