
Meine Arbeitsweise
Traumasensibel · körper- und nervensystemorientiert · systemisch klar · klassisch-homöopathisch · Hypnose nach Erickson
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Ich begleite Menschen, die früh gelernt haben, sich zu regulieren, zu tragen und sich selbst zurückzunehmen. Viele meiner Klient:innen stammen aus Familiensystemen, in denen emotionale Sicherheit, Verlässlichkeit oder klare Orientierung nicht selbstverständlich waren. Solche Lebensgeschichten hinterlassen selten einzelne Symptome – sie prägen Muster im Nervensystem, im Körper, in Beziehungen und im inneren Selbstbild.
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Im Zentrum meiner Arbeit steht der wesentliche Kern eines Menschen: das, was unter Anpassung, Schutzmechanismen und alten Überlebensstrategien weiterhin lebendig ist. Meine Aufgabe sehe ich darin, diesen Kern wieder zugänglich zu machen – behutsam, präzise und im Tempo, das das Nervensystem zulässt.
1. Schutz, Beziehung und innere Sicherheit
Heilung beginnt dort, wo ein Mensch sich innerlich gehalten fühlt. Zu Beginn geht es deshalb nicht um Analyse, sondern um Stabilisierung. Ich arbeite traumasensibel und kläre gemeinsam mit dir, wie dein Nervensystem aktuell organisiert ist – ob es sich im Alarm, im Rückzug, in Überanpassung oder in innerer Daueranspannung befindet. Ein klarer, verlässlicher Rahmen schafft Orientierung und Sicherheit.
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Warum das wesentlich ist: Erst ein reguliertes Nervensystem kann neue Erfahrungen integrieren. Sicherheit ist keine Vorstufe – sie ist die Grundlage jeder tieferen therapeutischen Arbeit.
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2. Atemtherapie und somatische Arbeit
Der Atem ist ein direkter Spiegel des autonomen Nervensystems und zugleich ein wirksamer Zugang zu Regulation, Präsenz und innerem Raum. In meiner Arbeit verbinde ich Atemtherapie mit somatischer Wahrnehmung, feiner Körperarbeit, achtsamer Bewegung und der Schulung von Selbstwahrnehmung.
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Warum das trägt: Trauma trennt häufig vom eigenen Körper. Über Atem und Körper entsteht wieder Beziehung nach innen. Der Körper darf erfahren, dass Gegenwart sicher sein kann – und dass er nicht mehr funktionieren muss, um zu überleben.

3. Klassische Homöopathie – konstitutionell und miasmatisch
Ich arbeite klassisch-homöopathisch auf konstitutioneller Ebene. In der Anamnese erfasse ich nicht nur Symptome, sondern die individuelle Art, wie ein Mensch auf Belastung, Beziehung und innere Spannung reagiert – körperlich, seelisch und nervlich. Bei chronischen Prägungen beziehe ich die miasmatische Dimension mit ein, um tieferliegende Grundmuster zu verstehen, die sich oft über Generationen hinweg zeigen.
Kurz beschrieben – ohne Etikettierung, ohne Pathologisierung:
- Psorische Prägung: frühe Unsicherheit, innere Unruhe, Anpassungsleistung, das Gefühl, nicht genug zu sein oder ständig reagieren zu müssen.
- Sykotische Prägung: Überdeckung und Festhalten, innere Spannung, Kontrollbedürfnis, Geheimhaltung als Stabilitätsversuch.
- Tuberkulinische Prägung: innere Ruhelosigkeit, Freiheitsdrang bei gleichzeitiger Bindungssehnsucht, Wechsel zwischen Hoffnung und Erschöpfung.
- Syphilitische Prägung: tiefe innere Härte, Selbstabwertung, destruktive Gedanken oder ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit und innerem Zerfall.
Diese Beschreibungen stehen für dynamische Dispositionen des Nervensystems, nicht für Diagnosen. Klassische Homöopathie setzt hier als feiner Ordnungsimpuls an und begleitet Prozesse, die sich nicht erzwingen lassen, sondern von innen heraus geschehen.
4. Hypnose nach Erickson – individuell und ressourcenorientiert
Ich arbeite mit Hypnose nach Milton Erickson, individuell abgestimmt und traumasensibel geführt. Dieser Ansatz nutzt Sprache, innere Bilder und unbewusste Prozesse, um Ressourcen zu aktivieren und neue innere Erfahrungen zu ermöglichen – ohne Konfrontation und ohne Überforderung.
Alte innere Überzeugungen, die einst Schutz geboten haben, dürfen sich neu organisieren. Veränderung geschieht hier nicht durch Druck, sondern durch stimmige, erfahrbare innere Prozesse, die das Nervensystem mitnehmen.
5. Systemische Klärung und Integration
Wenn Schutz, Körper und Nervensystem ausreichend stabil sind, wird systemische Einordnung möglich. Rollen, Loyalitäten und alte Bindungslogiken können dann erkannt werden, ohne erneut zu verstricken. Integration bedeutet, das eigene Leben zunehmend aus dem inneren Kern heraus zu gestalten – frei von alten Aufträgen und unbewussten Loyalitäten.
Was viele KlientInnen rückmelden:
Sie fühlen sich nicht analysiert oder korrigiert, sondern im tiefsten Sein gestärkt. Die Arbeit führt nicht weg von sich, sondern zurück in die eigene innere Ordnung, Würde und Lebendigkeit.

Ich bin Katja,
Psychologische Begleitung, Körperarbeit & Naturheilkunde
