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Familienhund

Wenn du in einer toxischen Beziehungs- oder Familienrolle feststeckst

 
 
Du bist seit Jahren der Sündenbock, das „schwarze Schaf“, die Harmonisiererin oder der Überverantwortliche – und spürst tief: So kann es nicht weitergehen. Hier beginnt der Weg heraus.

​Ich begleite dich traumasensibel, systemisch und somatisch – online oder in meinen Workshops.

Du bist nicht das Problem – du trägst es.

In dysfunktionalen Familiensystemen werden Rollen verteilt, oft schon lange, bevor du geboren wurdest. Dein Körper, dein Nervensystem und deine Beziehungen erzählen diese Geschichte weiter – bis du beginnst, sie bewusst zu verändern.

Auf dieser Seite erfährst du, wie toxische Rollen entstehen, wie sie sich in deinem Körper zeigen und welche Schritte dir helfen, deinen eigenen Platz im Leben einzunehmen.

Erkennst du dich in einer toxischen Rolle wieder?

Vielleicht kannst du es nicht genau benennen, aber innerlich weißt du: Du funktionierst für andere – und verlierst dich dabei.
 

Mögliche Anzeichen, dass du in einer toxischen Beziehungs- oder Familienrolle feststeckst:
 

  • Du wirst für Konflikte verantwortlich gemacht, die du nicht verursacht hast.

  • Du fühlst dich wie der „Fehler im System“ – egal, was du tust.

  • Du hast gelernt, deine Bedürfnisse zu unterdrücken, um „den Frieden“ zu halten.

  • Du übernimmst viel Verantwortung – emotional, finanziell, organisatorisch – und bist erschöpft.

  • Du zweifelst an deiner Wahrnehmung, weil andere deine Realität ständig abwerten oder umdeuten.

  • Du spürst körperliche Symptome (Druck im Brustkorb, Magen, Kiefer, Schlafprobleme), wenn du an Familie denkst.
     

Wenn du dich in mehreren Punkten wiedererkennst, ist es kein Zufall – es ist ein Muster.

Typische Rollen in toxischen Systemen

Oft tauchen immer wieder ähnliche Rollen auf, zum Beispiel:
 

  • Der Sündenbock / das „schwarze Schaf“

  • Die Harmonisiererin / Friedensstifterin

  • Der Überverantwortliche / die starke Tochter

  • Der Systemhalter, der alles zusammenhält – auf eigene Kosten
     

Wichtig: Keine dieser Rollen bist du als Mensch. Es sind Überlebensstrategien in einem System, das keine echte emotionale Reife gelernt hat.

Wie entstehen toxische Rollen in Familien?

Toxische Rollen entstehen selten „einfach so“. Sie sind das Ergebnis aus transgenerationalen Traumata, ungelösten Loyalitäten und unausgesprochenen Familienregeln.
 

Typische systemische Hintergründe sind zum Beispiel:

  • Unverarbeitete Traumata (Krieg, Flucht, Verlust, Sucht, Gewalt) in der Eltern- oder Großelterngeneration.

  • Eltern, die emotional selbst Kinder geblieben sind und ihre Themen an dich weitergeben.

  • Familienmythen wie „Wir halten immer zusammen – egal, was ist“ oder „Über Gefühle spricht man nicht“.

  • Verdeckte Bündnisse: Du wirst zur Vertrauten eines Elternteils und trägst eine Last, die nicht deine ist.

  • Rollenverteilung nach Nützlichkeit: Wer stört, wird zum Sündenbock, wer stabilisiert, wird überlastet.
     

Wenn du das spürst, liegt nichts „falsch“ in dir – du reagierst auf ein System, das deine Feinfühligkeit und Integrität bisher nicht würdigen konnte.

Was toxische Rollen mit deiner Identität machen

Über Jahre oder Jahrzehnte verschwimmen die Grenzen zwischen:
 

  • „So bin ich wirklich“

  • und „So muss ich sein, damit die anderen klarkommen“
     

In meiner Arbeit geht es genau darum, diese beiden Ebenen wieder auseinanderzuhalten: dein wahres Selbst – und die Rolle, die du einmal aus Not übernommen hast.

Was toxische Rollen mit deinem Körper machen

Dein Nervensystem ist ehrlich. Es zeigt dir über Körpersignale, wo du dich zu lange angepasst, zurückgehalten oder gegen dich selbst entschieden hast.
 

Häufige somatische Reaktionen bei Menschen in toxischen Rollen sind zum Beispiel:
 

  • Enge im Brustkorb oder Kloß im Hals, wenn du an bestimmte Menschen denkst.

  • Ein zusammengezogenes Gefühl im Solarplexus (Magenbereich), wenn du „funktionieren“ musst.

  • Schlafstörungen, Grübelkreisläufe, nächtliches Wachwerden mit innerer Unruhe.

  • Schwere in Schultern und Rücken – als würdest du eine unsichtbare Last tragen.

  • Abschalten, Taubheitsgefühle oder Dissoziation in emotional überfordernden Situationen.
     

Deshalb kombiniere ich systemische Arbeit immer mit Atemtherapie, somatischem Yoga und traumasensibler Regulierung deines Nervensystems.

Somatische Entlastung – erster Schritt in die Freiheit

In unseren Sitzungen lernst du:
 

  • Deinen Körper als Verbündeten zu erleben, statt als „Problem“.

  • einfache, alltagstaugliche Übungen, um dich zu beruhigen, wenn die Familie triggert.

  • wieder Zugang zu deiner Intuition zu bekommen – jenseits der Schuld- und Schamspirale.

Wie ich dich begleite – systemisch, traumasensibel, somatisch

Ich verbinde meine langjährige Erfahrung als Heilpraktikerin, Körper- und Traumatherapeutin mit moderner Systemik. Unser gemeinsamer Weg kann Elemente enthalten wie:
 

  • Einfühlsame, klare systemische Gespräche – wir benennen, was bisher unsichtbar war.

  • Somatisches Yoga & Atemarbeit – um deinen Körper aus Alarmzuständen zu führen.

  • Hypnose / Trancereisen – um unbewusste Loyalitäten und alte Prägungen sanft zu lösen.

  • Ressourcenorientierte Trauma-Arbeit – ohne dich zu überfluten.

  • Bei Bedarf: homöopathische Begleitung zur Stabilisierung deines Systems.
     

Du musst deine Familie nicht „retten“. Es reicht, wenn du beginnst, deinen Platz in Würde einzunehmen – Schritt für Schritt.

Für wen diese Arbeit besonders hilfreich ist

  • Hochsensible Menschen, die seit Jahren zu viel tragen.

  • Menschen aus Patchwork- und Suchtfamilien.

  • „Schwarze Schafe“, Sündenböcke und Wahrheitsträger:innen.

  • Partner:innen von Menschen mit narzisstischen oder stark ich-bezogenen Mustern.
     

Wenn du dich hier wiederfindest, bist du hier richtig – und du darfst dir Unterstützung nehmen.

Video: Toxische Rollen verstehen – und deinen eigenen Platz finden

In diesem Video erkläre ich dir, wie sich toxische Rollen in Familien bilden, warum oft die Feinfühligen die Last tragen – und welche ersten Schritte dich aus der alten Dynamik herausführen.
 

  • Warum du nicht „zu empfindlich“, sondern oft zu lange zu loyal warst.

  • Wie du erkennst, ob du Sündenbock, Harmonisierer:in oder Systemhalter:in bist.

  • Welche Rolle dein Körper als innerer Kompass spielt.
     

Du kannst dieses Video auch als Vorbereitung auf unsere Zusammenarbeit nutzen.

Grafik: Vom Funktionieren zum eigenen Platz

 

Viele meiner Klient:innen erleben es als sehr heilsam, ihre Situation einmal grafisch zu sehen:


Wer steht wo?
Wer trägt welche Rolle?

Wo geht deine Energie hin?
 

In deiner Sitzung zeichnen wir – wenn du möchtest – deine ganz persönliche „Rollen-Landkarte“ und markieren die Schritte, wie du Stück für Stück aus der Überlastung herausgehen kannst.

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Ein anonymes Beispiel aus meiner Praxis

„M.“ kam zu mir, weil sie seit Jahren das Gefühl hatte, in ihrer Familie „immer falsch“ zu sein. Wenn sie ihre Wahrheit aussprach, wurde sie beschuldigt, zu sensibel, zu schwierig, zu egoistisch zu sein.
 

In unserer Arbeit wurde deutlich: Sie trug unbewusst die Rolle der Wahrheitsträgerin und des Sündenbocks – in einem System, das eigene Schattenanteile nicht anschauen konnte. Ihr Körper war ständig in Alarm:
Enge im Brustkorb, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme.

 

Über mehrere Sitzungen hinweg gelang es ihr, ihren inneren Kompass wieder zu spüren, Grenzen zu setzen und Schritt für Schritt aus der alten Dynamik auszusteigen – ohne sich selbst zu verraten.

Dein Weg aus toxischen Rollen – in 5 Schritten

  1. Erkennen. Wir benennen klar, in welcher Rolle du feststeckst – ohne Selbstanklage.

  2. Entkoppeln. Du lernst zu unterscheiden, was wirklich zu dir gehört – und was du nur übernommen hast.

  3. Somatisch beruhigen. Dein Nervensystem bekommt Werkzeuge, um aus Alarm, Scham und Überangepasstheit auszusteigen.

  4. Grenzen setzen. Wir entwickeln Sätze und Schritte, die zu dir passen – realistisch und machbar.

  5. Deinen Platz einnehmen. Du beginnst, dein Leben nach deinen Werten zu gestalten – nicht nach den Erwartungen anderer.

 

Du bestimmst das Tempo. Meine Aufgabe ist es, dich klar, liebevoll und fachlich fundiert zu begleiten.

Wie du mit mir arbeiten kannst

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Persönliche 1:1 Begleitung

In vertraulichen 1:1-Sitzungen schauen wir genau auf deine Rolle, deine Geschichte und deine nächsten Schritte. Somatisch, systemisch und traumasensibel.

Somatisches Yoga & Atem

Sanfte, tiefgehende Praxis, die dein Nervensystem reguliert und dir hilft, Spannungen, die aus toxischen Rollen entstanden sind, aus dem Körper zu lösen.

Online-Workshops & Gruppen

In kleinen Gruppen erlebst du, dass du mit deiner Geschichte nicht allein bist – und wie stärkend ein achtsames Feld sein kann.

Häufige Fragen

 
 
 

Woher weiß ich, ob meine Familie wirklich „toxisch“ ist? Toxisch bedeutet nicht, dass alle Menschen „schlecht“ sind. Es bedeutet, dass die Muster immer wieder verletzend, beschämend oder übergriffig sind – und dass ehrliche Veränderung nicht möglich ist, ohne dass du den Preis bezahlst. In einem Erstgespräch können wir gemeinsam sortieren, wie deine Situation einzuordnen ist.

Muss ich den Kontakt abbrechen, um zu heilen? Nein. Manchmal ist Distanz ein wichtiger Schutz, manchmal reichen innere Grenzen und eine neue Haltung. Wir schauen gemeinsam, was für dich stimmig und realistisch ist – ohne Druck und ohne starre Dogmen.

Kann ich auch erstmal „nur“ ein Video oder Podcast von dir nutzen? Ja, natürlich. Vielleicht ist das genau dein erster Schritt. Du findest auf meinem YouTube-Kanal und im Podcast viele Impulse, um deine Situation besser zu verstehen. Wenn du dann merkst, dass du tiefer einsteigen möchtest, bin ich gerne an deiner Seite.

Wie lange dauert es, aus solchen Rollen herauszufinden? Das ist sehr individuell. Viele meiner Klient:innen spüren bereits nach wenigen Sitzungen mehr Klarheit und innere Entlastung. Tiefergreifende Veränderungen von alten Mustern brauchen Zeit – und sind trotzdem Schritt für Schritt möglich.

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Bist du bereit, deine Rolle zu verlassen?

Wenn du beim Lesen genickt hast, heißt das nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt. Es heißt, dass du bereit bist, bewusster hinzuschauen – und dich nicht länger für ein ganzes System aufzubrauchen.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Wir beginnen mit einem persönlichen Video-Kennenlern-Gespräch (ca. 15 Min.), mit dem Fokus auf deine Anliegen




Oder kontaktiere mich über Telefon / WhatsApp:

+49 (0)163-23 82 720

Katja Barthels-Lietzow
Heilpraktikerin, Naturheilkunde & Psychologische Beraterin
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