
Trauma- & Körpertherapie
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In meiner Arbeit als ganzheitliche Heilpraktikerin geht es darum, dir in deiner ganzen Tiefe zu begegnen – in Körper, Geist und Seele. Aus über 25 Jahren Praxis habe ich ein Verständnis dafür entwickelt, wie Heilung wirklich entsteht: nicht durch schnelle Lösungen, sondern durch das bewusste Zusammenspiel von Erfahrung, Kompetenz und Intuition.
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Mein Anliegen ist es, dir einen Raum zu öffnen, in dem Veränderung möglich wird – einen Raum, in dem du gesehen und verstanden wirst, ohne dass deine Einzigartigkeit verloren geht.
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Hier verbinden sich langjährige Erfahrung, fundiertes Wissen und ein feines Gespür für dich als Mensch, um Heilung spürbar, nachvollziehbar und nachhaltig zu gestalten.
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Katja Barthels-Lietzow
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Heilpraktikerin, Körpertherapie & Psychologische Beratung
Regulation als notwendige Grundlage – aber nicht als Endpunkt
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In meiner körpertherapeutischen Arbeit verbinde ich bewusst unterschiedliche Ansätze, weil viele Menschen nicht an zu wenig Beruhigung leiden, sondern an einem einseitig geprägten Nervensystem.
Viele haben Extreme erlebt – dauerhafte Anspannung oder tiefen Rückzug – und genau diese Extreme prägen das Nervensystem.
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In der traumasensiblen Arbeit ist Regulation zunächst essenziell, denn ein überlastetes Nervensystem kann keine neuen Erfahrungen verarbeiten. Zu viel innere Erregung führt zu Überflutung, Kontrollverlust oder Erstarrung. Beruhigung schafft Orientierung, Sicherheit und innere Stabilität.
Regulation schützt vor Überforderung, Retraumatisierung und innerem Zusammenbruch. Sie ist die Grundlage dafür, dass ein Mensch sich überhaupt spüren kann, ohne sich zu verlieren.

Warum Beruhigung allein nicht heilt
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Therapeutisch wird jedoch häufig bei diesem ersten Schritt stehengeblieben: Das Nervensystem wird beruhigt, gedämpft, heruntergefahren. Das kann entlasten – reicht aber nicht aus. Ein Nervensystem wird nicht gesund, indem man es ständig beruhigt, sondern indem man lernt, mit Spannung umzugehen.
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Spannung gehört zum Leben wie Ein- und Ausatmen. Wird sie dauerhaft unterdrückt oder sediert, fehlt dem Menschen der Zugang zu Lebendigkeit, Klarheit und Selbstwirksamkeit.
Heilung entsteht dort, wo Spannung Raum bekommt – wahrgenommen, gehalten und kreativ ausgedrückt. Erst dann können sich im Gehirn neue Verknüpfungen bilden und Körper, Gefühl und Denken wieder zusammenfinden.

Sicherheit und Ausdruck gehören zusammen
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In dysfunktionalen oder toxischen Familiensystemen wird Spannung oft ungefiltert nach außen gelebt, während Feinfühligkeit und echter Kontakt fehlen. Hochsensible Menschen entwickeln häufig die Gegenbewegung: Sie spüren viel, halten Spannung zurück und verlieren den Zugang zu Ausdruck, Grenze und Handlung.
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Deshalb braucht es traumasensible Arbeit – sie schafft Sicherheit.
Und genauso braucht es Ausdruck – Bewegung, Stimme, Impuls und klare Grenzen.
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Alte Weisheitssysteme weisen genau darauf hin: Yin und Yang, Sonne und Mond, Aktivität und Ruhe gehören zusammen. Auch im Hatha Yoga geht es nicht um ein Entweder-oder, sondern um das bewusste Ausgleichen dieser Kräfte. Ein Leben im ständigen Hochfahren und anschließenden Herunterfahren ist kein Gleichgewicht.
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In einer stark yang-betonten Gesellschaft ist Beruhigung manchmal notwendig – aber sie ersetzt keinen gesunden Umgang mit Spannung. Echte Heilung bedeutet nicht Sedierung, sondern Integration.
Einladung
Wenn du spürst, dass reine Entspannung nicht ausreicht und du dir nachhaltige Veränderung, innere Stabilität und mehr Lebendigkeit wünschst, begleite ich dich gerne.
Melde dich für ein persönliches Gespräch – gemeinsam schauen wir, ob meine Arbeitsweise für dich stimmig ist.

